Posts Tagged ‘Elena Leichtfuß’

WIII: Öffentlicher Diskurs als Chance

Was bedeutet die Interaktion im Internet für meine Kommunikation?

Die wichtigste Regel ist, dass immer strukturiert kommuniziert werden muss. Die Kommunikation erfolgt nicht mehr einfach nur von A nach B. Die Kanäle sind nun viel weiter gefächert, da es beispielsweise über Kommentarfunktionen die Möglichkeit gibt, dass sich Außenstehende an Diskussionen beteiligen oder Beiträge bewerten.

Man muss sich bewusst machen: Was geschieht eigentlich mit meinem Beitrag im Netz? Der Beitrag ist nicht mit der Veröffentlichung abgeschlossen. Der Autor muss weiterhin präsent sein, um auf Reaktionen entsprechend handeln zu können. Negatives Feedback kann als Möglichkeit gesehen werden, den Beitrag zu überarbeiten und dem Thema gegebenenfalls nochmal einen neuen Dreh zu geben. Das ist ein Mehrwert für den Autor.

Ein Vorteil dieser Entwicklung ist, dass jeder Teil der öffentlichen Meinungsbildung werden kann. Allerdings muss sich der Autor dann aber auch den Reaktionen stellen. Harsche Kritik ist im Netz üblich und muss in Kauf genommen werden. Die Option nicht zu reagieren ist immer die Schlechteste. Die Chance des Diskurs ist, dass einfach und schnell überprüft werden kann welche Meinung gewisse Teilöffentlichkeiten zu gewissen Beiträgen, Themen, Institutionen usw. haben. Dabei muss immer auf Transparenz geachtet werden. Einfach alle negativen Kommentare zu löschen wirft ein schlechtes Licht auf den Autor oder die Organisation. Vielmehr sollten Diskussionen zu kritischen Themen intensiv begleitet und betreut werden. Ein gutes Beispiel dafür bietet der Shitstorm, der über Fressnapf nach einer unglücklich gewählten Werbekampagne hineinbrach.

23

05 2012

WII: Online Tools für verteiltes Arbeiten

Nachdem Dr. V die Grundlage gelegt hat fährt Juliane Ehrich, Online-Journalismus Studentin mit dem Schwerpunkt in Online-PR, mit dem Workshop fort. Sie erklärt verschiedene Online-Tools, die für das organisierte Arbeiten im Internet verwendet werden können.

Zu Beginn stellt sie einige deutsche soziale Netzwerke vor, wie z.B. Wer kennt wen, studiVZ und Xing. Aber auch internationale Netzwerke wie das Chinesische Micro-Blogging System “weibo” werden erwähnt. Da Chinas Internet vom Rest der Welt “abgeschottet” ist, ist dies der chinesische Ersatz für Twitter. Die Protestkultur dort kommuniziert über “weibo”, allerdings wird dieser Kanal natürlich trotzdem durch staatliche Stellen überwacht.

Tools um Informationen im Internet zu teilen bleiben auch nicht unerwähnt. Das erst kürzlich gehypte Pinterest oder Dropbox, bietet eine schnelle Möglichkeit, um sich schnell Informationen, Bilder, Videos etc.  zu einem gewünschten Thema zusammen zu suchen.

Um organisiert zu bleiben ist der Google Kalender der Klassiker. Aber auch “asana” als Projektmanagement System kann verwendet werden. Damit mehrere Personen an einem Projekt gleichzeitig arbeiten können, ohne örtlich gebunden zu sein, ist Google Docs eine gute Option. Das Dokument kann jederzeit eingesehen werden, Änderungen können kommentiert werden. Ein live Chat ist ebenfalls möglich. Außerdem können Autoritäten eingestellt werden, d.h. wer darf das Dokument bearbeiten und wer darf es nur einsehen. Über Skype ist die Face-to-Face Kommunikation jedenfalls teilweise noch gegeben. Bei diesem Tool sind auch Konferenzen mit mehreren Teilnehmern möglich. Denn trotz aller Technik bleibt die Mimik und Gestik im sozialen Umgang sehr wichtig für das Verständnis.

 

 

 

23

05 2012