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WII: Online Tools für verteiltes Arbeiten

Nachdem Dr. V die Grundlage gelegt hat fährt Juliane Ehrich, Online-Journalismus Studentin mit dem Schwerpunkt in Online-PR, mit dem Workshop fort. Sie erklärt verschiedene Online-Tools, die für das organisierte Arbeiten im Internet verwendet werden können.

Zu Beginn stellt sie einige deutsche soziale Netzwerke vor, wie z.B. Wer kennt wen, studiVZ und Xing. Aber auch internationale Netzwerke wie das Chinesische Micro-Blogging System “weibo” werden erwähnt. Da Chinas Internet vom Rest der Welt “abgeschottet” ist, ist dies der chinesische Ersatz für Twitter. Die Protestkultur dort kommuniziert über “weibo”, allerdings wird dieser Kanal natürlich trotzdem durch staatliche Stellen überwacht.

Tools um Informationen im Internet zu teilen bleiben auch nicht unerwähnt. Das erst kürzlich gehypte Pinterest oder Dropbox, bietet eine schnelle Möglichkeit, um sich schnell Informationen, Bilder, Videos etc.  zu einem gewünschten Thema zusammen zu suchen.

Um organisiert zu bleiben ist der Google Kalender der Klassiker. Aber auch “asana” als Projektmanagement System kann verwendet werden. Damit mehrere Personen an einem Projekt gleichzeitig arbeiten können, ohne örtlich gebunden zu sein, ist Google Docs eine gute Option. Das Dokument kann jederzeit eingesehen werden, Änderungen können kommentiert werden. Ein live Chat ist ebenfalls möglich. Außerdem können Autoritäten eingestellt werden, d.h. wer darf das Dokument bearbeiten und wer darf es nur einsehen. Über Skype ist die Face-to-Face Kommunikation jedenfalls teilweise noch gegeben. Bei diesem Tool sind auch Konferenzen mit mehreren Teilnehmern möglich. Denn trotz aller Technik bleibt die Mimik und Gestik im sozialen Umgang sehr wichtig für das Verständnis.

 

 

 

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05 2012

WII: Projektmanagement - Verteiltes Arbeiten

Der  Workshop “Projektmanagement: Verteiltes Arbeiten”  von Dr. Mihaela Vorvorenau und Juliane Ehrich startet mit einer simplen Frage an die Teilnehmer: “Was ist verteiltes Arbeiten?” Als Antwort bekommt Dr. Vorvorenau: “Wenn Sie die Frage stellen und wir Antworten.”

Verteiltes Arbeiten bedeutet, eine Aufgabe in verschiedene Bereiche zu teilen und diese gemeinsam zu erarbeiten. Aber auch, eine Aufgabe mit Personen zu erarbeiten, die nicht am gleichen Ort sind. Das Wichtigste beim verteilten Arbeiten ist die Kommunikation.

Mit einer Grafik stellt Dr. Vorvorenau das Verhältnis dieser beiden Schlagwörter dar. Was hier auffällt: Je mehr Kooperation, desto höher die Kosten. “Manchmal muss ein extra Projektmanager eingestellt werden, um sicherzustellen, dass die Zusammenarbeit untereinander gewährleistet ist”, erklärt sie. Um richtig zusammenarbeiten zu können braucht es ein “aktives Bewusstsein”. Am einfachsten ist es dieses Bewusstsein zu erlangen, wenn man zusammen an etwas arbeitet und seine Gedanken mit dem anderen teilt. Wie Dr. Vorvorenau erklärt, wurde Twitter beispielsweise darauf ausgelegt.

Des Weiteren gibt es fünf Stufen des Arbeitens. Die erste Stufe ist die “einfache Interaktion”. Hier geht es um Small Talk über das Thema, an dem man gemeinsam arbeitet. Auf dieser Ebene ist das “aktive Bewusstsein” gegeben.

Die zweite Stufe der “Informationsteilung” schließt zum Beispiel Vorträge oder Workshops, aber auch E-Mails, Videos und Fotos ein.

Die “Koordination” bildet die dritte Stufe des Arbeitens. Dazu gehören das Abstimmen von Arbeitsschritten, To-Do Listen und Kalender.

Stufe vier, die “Kollaboration” beschreibt das gemeinsame Erarbeiten einer Aufgabe, jedoch jeder für sich an seinem eigenen Teil.

Zur höchsten Stufe “Kooperation” und damit zur Spitze der Pyramide zählt das interaktive Zusammenarbeiten, wie Brainstorming.

 

 

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05 2012